Ortsverein Schwarzenbach a.Wald

Geschichte des Ortsvereins Schwarzenbach a.Wald

1906
Adolf Lang gründet zusammen mit einigen Mitstreitern am 1. Juli eine "Sektion des sozialdemokratischen Vereins". Vorsitzender wird Adolf Lang. Ziel ist es die Situation der Hausweber zu verbessern.
1907
In Schwarzenbach wird die "Freie Turnerschaft" gegründet.
1908
Die Lage der Hausweber ist weiter katasttophal. Adolf Lang ruft zum Zusammenschluß auf: Arbeiter, Genossen, wacht auf! Schließt euch zusammen!
Erste Pläne des Geraer Industriellen Walter Münch werden bekannt, in Schwarzenbach eine große mechanische Weberei errichten zu wollen.
1909
Die Schwarzenbacher Sozialdemokraten sind weiterhin eifrig dabei, für soziale Gerechtigkeit zu werben und politische Aufklärung zu betreiben. Dafür werden sie als Unruhestifter beschimpft. Erste Bewerbungen für die Arbeitsplätze in der großen Fabrik erfolgen, wobei Sozialdemokraten ausgeschlossen werden.
1910
Streik von Zimmerleuten und Maurern, die beim Bau der großen Fabrik eingesetzt sind.
1911
Die mechanische Weberei Münch nimmt ihren Betrieb auf. Aber schon nach kurzer Zeit streiken die Weber, da sie nur 2/3 des Lohns erhalten, der den Webern in Gera ausbezahlt wird. Die Schwarzenbacher Sozialdemokraten unterstützen die Forderungen der Weber.
1918
Erstmals wird die Arbeiterschaft Schwarzenbachs an der kommunalen Arbeit beteiligt.
1919
Im Juni tauchen die Namender Sozialdemokraten Andreas Knarr und Fritz von Reitzenstein im Sitzungsprotokoll des Marktgemeinderates auf.
1920
Das mit der neuen Reichsverfassung eingeführte Wahlrecht führt endlich auch für dei Schwarzenbacher SPD bei den Gemeindewahlen zu greifbaren Erfolg.
1931 -1933
Im Marktgemeinderat treten Spannungen zwischen der SPD-Fraktion und den Nationalsozialisten auf, die sich zunehmend verschärfen. Führende SPD-Mitgleider werden inhaftiert. Um der Beschlagnahme zuvorzukommen, werden Fahne und Protokollbuch verbrannt.
1945
Am 1. November wird der SPD-Ortsverein neu gegründet. Vorsitzender wird Christoph Rau. Johann Friedrich wird von der Militärregierung als Bürgermeister eingesetzt.
1946
Das Ergebnis der ersten Kommunalwahl nach dem 2. Weltkrieg ist für die SPD enttäuschend. Von 9 Sitzen im Gemeinderat erhält sie nur vier. Bei den folgenden Wahlen verbessert sie sich jedoch auf 6 Mandate.
1956
Die Schwarzenbacher SPD feiert am 1. Juli ihr 50-jähriges Jubiläum
1960
Die SPD erreicht bei den Stadtratswahlen hervorragende 8 Mandate von 16 und das Bürgermeisteramt durch Martin Saalfrank.
1966
Mit der Wahl von Fritz Günther zum Vorsitzenden wird die Verjüngung der Schwarzenbacher SPD eingeleitet. Günther bleibt Vorsitzender bis 1993. Hans Hüttner führt die Stadtratsfraktion.
70er Jahre
In den 70er Jahren öffnet sich der SPD-Ortsverein bei den Kommunalwahlen für Nichtmitglieder. Die Stadtratsliste lautet nun: SPD und Freie Wähler.
80er Jahre
Bei der Kommunalwahl 1984 erzielen SPD und Freie Wähler ein hervorragendes Ergebnis und erhalten 9 Sitze im Stadtrat. Neben dem Vorsitz im Ortsverein übernimmt Fritz Günther auch den Vorsitz der Stadtratsfraktion. Er löst Hans Hüttner ab, welcher diese Tätigkeit 24 Jahre ausübte.
90er Jahre
In diesen Jahren stabilisieren sich SPD und Freie Wähler im Stadtrat und erreichen fast einen Patt mit der Mehrheitsfraktion. Fritz Günther ist von 1990 bis 2002 zweiter Bürgermeister. Ab 1993 ist Gerhard Masuth Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Matthias Will übernimmt diese Funktion ab 1999.
Ab 2000
Erstmals wird 2002 mit Gabriele Tausch eine Frau zur Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Im Stadtrat bleiben SPD und FW auf dem Stand der Vorjahre. Im November 2006 feiert der Ortsverein Schwarzenbach a.Wald sein 100-jähriges Jubiläum im Schützenhaus.

Jetzige Vorstandschaft

1. Vorsitzende Gabriele Tausch
2. Vorsitzender Stefan Günther
Kassier Herbert Blawid
Schriftführer Günter Uebelhack
Kassenprüfer Andrea Masuth und Herbert Lenz

 
Besucher:140406
Heute:15
Online:1